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Aufstellungsarbeit

In der Gruppe arbeiten wir mit Stellvertretern und in der Einzelarbeit mit Figuren oder Platzhaltern. Für das Anliegen der Person, die aufstellt werden Familienmitglieder, Persönlichkeitsanteile oder Symptome ausgewählt und aufgestellt. Durch die Wahrnehmung der einzelnen Stellvertreter kommen unbewusste Anteile ans Licht und ungünstige unbewusste Dynamiken können sich auflösen.

Beim Aufstellen geht es um Sichtbarmachen von Beziehungen, die in Systemen wirken. Dabei kann ein System eine Familie sein (Familienaufstellung) oder eine Organisation (Organisationsaufstellung), ein Mensch (Aufstellung innerer Persönlichkeitsanteile), eine Erkrankung (Symptomaufstellungen) oder andere Fragen, die im Leben auftauchen, zu Entscheidungen, zu Orten, zu Tieren etc.

Beim Familienstellen werden Mitglieder der Familie aufgestellt. Es ist oft nicht die ganze Familie, sondern es werden die Familienmitglieder ausgewählt und aufgestellt, die eine Lösung des Problems im Einklang mit den anderen Mitgliedern der Familie ermöglichen. Man kann seine Herkunftsfamilie und/oder seine Gegenwartsfamilie aufstellen.

Grundsätzlich kann bei der Aufstellungsarbeit "fast alles" aufgestellt werden.

Symptom-Aufstellungen bei Krankheiten können aufzeigen, welche Dynamik mit dem Symptom oder der Erkrankung verbunden ist. Neurodermitis, Migräne, Herzprobleme, Krebserkrankungen, Depressionen, Schmerzen, Angst- und Panikstörungen sowie andere Erkrankungen können aus unbewusster Loyalität im Familiensystem entstehen. Wenn diese Dynamik sichtbar wird und gelöst werden kann, ist das Symptom überflüssig.

Aufstellungen sind kein Allheilmittel gegen Krankheiten und ersetzen keine ärztliche Behandlung, sind aber als begleitende Therapie sehr zu empfehlen.

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